In diesem Film berichtet Claire Ly aus ihrem Leben. Wir sind ihr im August 2004 im Rahmen des internationalen Jugendtreffens in der Abtei Hautecombe in Frankreich begegnet: Sie war dort als Referentin eingeladen und hat uns ihre Lebensgeschichte erzählt.   Claire ist in einer buddhistischen Familie aufgewachsen; sie ist verheiratet, Mutter eines Kindes und Professorin für Philosophie in der Hauptstadt Phnom Penh; zur Zeit der Ereignisse von 1975 ist sie im zweiten Monat schwanger! 1975 ist das Ende des Vietnamkrieges: der Sieg der kommunistischen Streitkräfte in den Ländern Süd-Vietnam, Laos und Kambodscha. Die roten Khmers, die kambodschanischen Kommunisten, übernehmen die Herrschaft in Kambodscha und begründen eine neue Gesellschaft, die von jeglichem westlichen Einfluss gereinigt sein soll. Sie vernichten die Intellektuellen, sowie die 3 Religionen – die Moslems, die Buddhisten und die Christen. Mehr als 2 von 5 Millionen Menschen werden in Kambodscha vernichtet. Alle Städte sind entvölkert... Claire kam mit den Ihren in ein Lager der roten Khmers, in die Reisfeldern, wo Gewalt und Tod allgegenwärtig waren!!! Es ist wie ein Gang durch die Hölle!! Claire kann ihren Hass und ihre Auflehnung nicht mehr zurückhalten. Auch wenn sie sich damit über ihre überlieferten Werte hinwegsetzte, entschied sie sich, von dem „Gott der Leute aus dem Westen“ Rechenschaft zu fordern. Nach und nach wird dieser fremde Gott ein Begleiter, der sie auf einen erstaunlichen Weg führt!   Ein Film, der uns ein Gesicht zeigt: das Gesicht Gottes, der sich in seinem Mit-Leiden offenbart, indem er mitten in der Hölle Frieden und Hoffnung sät!